Leben teilsaniert – Private Politics


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Thema Rente – hilft Bildung gegen Altersarmut?

Sendung Anne Will vom 17.04.2016  Quelle: NDR

Heute kleiner Lohn, morgen Altersarmut – Versagt der Sozialstaat?

Über Altersarmut diskutieren Rainer Hank, Marcel Fratzscher, Hannelore Kraft, Susanne Neumann und Hubertus Porschen

Dazu zu Gast am 17. April 2016 bei Anne Will:

Hannelore Kraft (SPD, Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalen) Jg 61 /Mülheim an der Ruhr

Marcel Fratzscher (Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin) Jg 71 / Bonn

Susanne Neumann (Putzfrau und Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbands Emscher-Lippe-Aa) Jg 60 / Emscher?

Rainer Hank (Ressortleiter Wirtschaft bei der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“) Jg 53 /Stuttgart

Hubertus Porschen (Vorsitzender des Verbands „Die Jungen Unternehmer“) Jg 82? / Bergisch Gladbach

Hat jemand von Euch die Sendung geschaut? Ich habe mehrere Anläufe gebraucht um Sie ganz durchzukuckn. Unsägliches Geplapper und die ganze Zeit wurde kaum über das eigentliche Thema gesprochen, sondern es endete bei Nebendiskussionen und dem Thema „mehr Geld für Bildung“ als würde dies etwas an der Altersarmut ändern, vorallem jetzt. Was nicht heißt das ich nicht für Investitionen in Bildung bin, aber vermutlich anders wie sich die Politik das so denkt in Ihrem gemütlichen Turmzimmer weit weg von dem was wirklich abgeht.

Auch komisch ist die Westlastigkeit der Runde.  Es hätte mindestens noch einen Gast wie Frau Neumann gebraucht. Wer glaube ich auch ganz gut gewesen wäre z.B. jemand vom Verein http://www.arbeiterkind.de/ grade weil es ja so viel um Bildung ging, da hätten dann zumindest zu diesem Thema bessere Diksussionen stattfindne können.

Wenn man so auf die Gästeliste schaut ist eigentlich schon klar das es wohl nicht so recht was werden wird. Die einzigen realistischen Gäste waren für mich Susanne Neumann und Marcel Fratzscher. Frau Neumann war klasse aber leider wurde auf Ihre Argumente, die wohl am meisten der Realität entsprachen, nicht sehr eingegangen – und dann wurde Sie auch noch als Einzelfall hingestellt, was ein Witz ist – übrigens finde ich das typisch für die Anne Will Sendungen. Deswegen schaue ich das auch nicht so oft, das regt mich einfach zu sehr auf. Und was mich auch sehr irritiert ist, das Hannelore Kraft die Frau Neumann nach der Sendung auch noch zu einer Mitgliedschaft in der SPD animierte. Ist doch irgendwie total absurd, wo doch gerade auch die SPD soviel zu den unsäglichen Zuständen in Deutschland beigetragen hat.

Mir fehlte insgesamt in dieser Diskussion der Realitycheck. Wieder zuviel gut situierte Leute die eigentlich keine Ahnung habe wie das so ist Ottonormalverbraucher zu sein. Ganz übel aufgestoßen ist mir der Herr Hank, es war kaum zu ertragen wie er da so vor sich hin fantasierte und jeden realistischen Einwand beiseite fegte. So a la ich war auch mal Arm in meiner Kindheit und ich weiß wie es läuft – so hängengeblieben in seiner Zeit.

Diese älteren Jahrgänge die Glück hatten übersehen immer erstens das Sie Glück hatten und eine Ausnahme bilden und zweitens das sich die Dinge erheblich geändert haben. Fleiß und Arbeit heißt heute eben nicht mehr das die Rente gesichert ist oder man davon leben kann. Immer zu ackern bedeutet nicht das es belohnt wird. Viel zu viele Menschen arbeiten viel zu hart und können immer noch nicht davon leben geschweige denn das Sie eine Rente bekommen die Ihnen ein Auskommen im Alter sichert. Aber DAS negiert die Politik doch immer wieder und drescht nur wieder Phrasen von wegen was Sie nicht alles tun. Kann ja sein das Sie dieses und jenes tun aber wie es aussieht seit Jahrzehnten an der falschen Stelle.

Ich gehöre zu der jüngeren Fraktion der Runde. Könnte mir wohl aber nicht mal den Anzug leisten den die Herren da tragen. Wobei ich auch nicht ganz verstanden hab was der Herr Porschen eigentlich in der Runde wollte – wirkte für mich deplaziert. ich bin auch noch nach diesem alten Prinzip der Leistung erzogen worden. Wer was leistet wird Erfolg haben, wer fleißig ist hat sein Auskommen. Für mich absoluter Nonsens. Rente? Was ist das? Ich kann schon jetzt nicht von dem leben was ich verdiene wenn ich mal etwas verdiene – habe trotz Realschulabschluß studiert und zusätzlich 2 Ausbildungen gemacht. Mein Fleiß und mein Engagement haben mir nie etwas genützt außer für schicke Zeugnisse, die keinen interessieren. Was bringt einem das lob eines Arbeitgebers wenn sich das nicht in den Lohnzahlungen niederschlägt? Und ich kenne genug andere studierte Menschen, denen Bildung genauso wenig genützt hat und die ganz genau so wie ich immer am Existenzminimum rumkrabbeln. Für uns gibt es keine Rente außer es ändert sich endlich etwas. Sparen? Privatvorsorge? So wie es auch schon bei Frau Neumann ist, dafür reicht das Geld einfach nicht. Der Hit sind dann noch folgende Sprüche Frau Kraft „Die, die arbeiten sollen mehr haben, als die, die nicht arbeiten.“ – ja da ist Sie wieder die Stilisierung zum Helden der Arbeit bzw. Heldin der Arbeit – was wiederum einfach vorbei geht am Thema … denn diese Arbeit (Erwerbstätigkeit) die alle machen sollen wo soll die denn herkommen?

Vor allem solange Geld und Arbeit noch so eng miteinander verknüpft sind. Die meisten Menschen in unserem Land arbeiten, nur bekommen Sie dafür oft sehr wenig bis gar kein Geld. Der Mindestlohn ist ein Witz. Deswegen ist der Held der Arbeit eine große Falle, eine Falle bei welcher es um reine Anerkennung geht die sich aber nicht auszahlt und noch lange nicht heißt das es hier fair oder gar menschlich zu geht. Das ganze ist ein riesen Fake den leider viele der Fleißigen noch nicht durchschaut haben, und damit dieses System gleichsam aufrecht erhalten wie die Politik. Ich kann das schon auch verstehen, denn manchmal wird es wohl die reine Verzweiflung sein, mit dem was man hat, der eigenen Kraft, bis zum letzten, dem Elend sich entgegenstellen, in der Hoffnung belohnt zu werden. Aber das wird es nicht. Es läßt sich aber wunderbar ausnutzen von denen die die Kohle haben und meistens nicht wirklich mehr geleistet haben. Denn Leistung hat nichts mit Geld zu tun.

Für mich bleibt das Fazit, Bildung ist nichts was gegen Altersarmut hilft, nicht allein, genausowenig wie Fleiß, außer vielleicht man investiert Zeit und Wissen in die Selbstversorgung um sich vom System unabhängig zu machen.

Die Sendung ging voll am Thema vorbei und lief sehr deutlich komplett ins Leere. Und ja der Sozialstaat versagt nicht nur gerade jetzt, er hat schon versagt.

Hier noch ein Artikel der sich wirklich ums Thema dreht von Marcel Fratzscher

http://www.zeit.de/2016/13/armut-marcel-fratzscher-ungleichheit-deutschland-klassismus/komplettansicht


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Suizid

Das Thema Suizid begegnete mir letztens in einem Krimi auf dem ZDF, dem Film „Das Versprechen“ aus der Reihe „unter anderen Umständen“. In diesem Film begehen 3 junge Mädchen Suizid – man sagt nicht Selbstmord, denn es ist kein Mord, wenn man seinem eigenem Leben ein Ende setzt. Trotzdem wirkt der Freitod bei so jungen Menschen doch sehr gewalttätig, auch wenn er in der Geschichte irgendwie poetisch, dramatisch, jungrevolutionär, melancholisch und verliebt, sehnsüchtig rüberkommt. Es werden eigentlich Qualitäten des Lebens gesucht in diesen Suiziden, in einer überhöhten Vorstellung.

Auch wurde das Thema Sterbehilfe/selbstbestimmtes sterben im Vergleich zum Hospiz auf der ARD in einem Beitrag vorgestellt, leider leider war dieser viel zu kurz abrufbar. Eine kranke ältere Frau nahm begleitende Sterbehilfe in der Schweiz in Anspruch und ein schwer kranker Familienvater wollte auch aufrgund seiner Krankheit Suizid begehen, wurde gerettet und konnte dann einige Zeit in einem Hospiz verbringen, wo er Versöhnung mit sich fand und dann im Kreise seiner Familie sterben konnte – ein guter Abschied ist nicht zu unterschätzen.

Suizid kommt gar nicht so selten vor. Gerade sehr junge Menschen und noch mehr alte Menschen sind von diesem Thema stark betroffen. Aus unterschiedlichsten Gründen. Es ist nicht nur eine Lebensmüdigkeit sondern vielmehr eine große Hilflosigkeit und Verzweiflung, aus Armut, aus Schmerzen, Einsamkeit, Sinnlosigkeit usw.

„Etwa 10.000 Menschen nehmen sich in Deutschland jährlich das Leben. Zum Vergleich: ca. 4.000 Menschen sterben pro Jahr in Deutschland imStraßenverkehr“ Zitat aus der U25 Broschüre „Lebensmüde“.

Ich selbst habe einige Zeit ehrenamtlich bei der Suizidprävention gearbeitet, und kann mich ganz gut in die jungen Menschen hineinversetzen, weil ich mich noch an diese Zeit erinnern kann, in welcher ich auch oft dachte das ich will das Dinge einfach vorbei sind, weil sie schmerzhaft waren, weil das Lebens damals oft sehr schmerzhaft und einsam war. Wie schnell ist man von solchen Gedanken, wenn noch anderes dazu kommt, bei dem Thema Suizid. Ich habe mich damals sehr damit auseinandergesetzt. Auch über das Wie der Selbststötung und wie ich auch überhaupt dazu stehe. Genauso habe ich darüber nachgedacht wie es ist wenn ich alt werde und vielleicht Plege brauche, ob ich das möchte, und wie ich, falls nicht, für mich auf gute Art und Weise aus dem Leben treten kann. Kennt Ihr den Film „Die Eleganz der Madame Michel“ von 2009, auch hier macht sich ein junges Mädchen Gedanken zum Suizid und plant den Ihrigen. Ein sehr wunderbarer, tiefsinniger aber auch zutiefst melancholischer und sehr kluger Film.

 

Ich möchte zurückkommen auf den Film im ZDF „Das Versprechen“, dieser hat mich an die „Virgin Suicides erinnert“, ein Buch von Jeffrey Eugenides, auf eine mrächenhafte Art verfilmt mit der Musik von Air unterlegt, und mit der schönen Claire Danes in einer Hauptrolle…

Aber eben alles viel sachlicher und deutscher, und auch irgendwie realer das Thema im ZDF. Und als Doku im ARD. Ich finde diese Themen so wichtig und bedauere das grade die Doku kaum 1 Woche online war.
Was mich auch speziell sehr ärgert ist die Hinweisseite zum Film „Das Versprechen“. Dort wird ganz kurz und ganz lapidar auf Hilfsangebote hingewiesen, so aus Pflicht wie es scheint und mit wenig Herz.

http://www.zdf.de/der-fernsehfilm-der-woche/unter-anderen-umstaenden-das-versprechen-42060658.html

Was man in beiden Filmen gut begreifen kann, da ist immer jemand der zurückbleibt und mit dem Suizid leben muß.

Wenn jemand diese Links und Nummern überprüft hätte wäre klar gewesen das dies so nicht reicht. Ja es gibt Telefonseelsorge, und das ist wunderbar, aber wißt Ihr wieviele Leute dieses Angebot nutzen? ich sage es Euch: sehr viele. Diese Nummern sind oft belegt. Das Angebot von Mailberatung, funktioniert nur mit Anmeldung zu bestimmten Terminen. Oder auch bei U25 und ähnlichen Hilfsangeboten gibt es so so lange Wartelisten. Der Bedarf ist riesig. Das Angebot klein. Viele der Angebote basieren fast vollkommen auf ehrenamtlicher Arbeit. Die Organisationen und Projekte werden kaum bis gar nicht unterstützt. Sie leben von kleinen Zuwendungen und Spenden mit denen dann grad mal die Technik am laufen gehalten wird und vielleicht grade mal eine halbe Stelle pro Projekt rausspringt.

Und das finde ich ein echtes Armutszeugnis. Für Deutschland, für die jeweilige Stadt, die Projektträger, und eben für das ZDF. Ein öffentlich rechtlicher Sender hat einen Bildungsauftrag, und diesem wird hier wieder einmal nicht nachgekommen.

Wenn man so einen Film zeigt sollte man sich über den Hintergrund informieren und über die Angebote. Sollte eine extra Sendung dazu machen und eben auch darauf aufmerksam machen das diese Projekte dringend finanzielle Unterstützung brauchen. Psychische Probleme scheinen in unserem Land noch nie so wirklich ernst genommen worden zu sein, aber die Statistik müßte uns doch wirklich überzeugen.

U25 kommt aus Freiburg und hat inzwischen verschiedene Standorte mit hauptsächlich jungen Ehrenamtlichen

http://www.u25-deutschland.de/

Freunde fürs Leben ist eine Organisation die sich mit solchen Themen beschäftigt, aber kein Beratungsangebot hat, dafür auf die Theamtik aufmerksam macht:

http://www.frnd.de/suizid/?gclid=Cj0KEQiAr8W2BRD2qbCOv8_H7qEBEiQA1ErTBkWanUwOLArvC7LJGM7F0rtwiL_WsrkZw5j9KqV-FYcaAghw8P8HAQ

hier noch ein interessanter Beitrag vom Sterben in Würde in 5 min gut erklärt, wozu auch der Suizid gehört

http://www.ardmediathek.de/tv/Quarks-Co/Vom-Sterben-in-W%C3%BCrde/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=7450356&documentId=27823646

 


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Arm aber Sexy – Theater zum Thema Hartz4

Premiere
Alina Müller glänzt in Klassenzimmerstück „Arm aber sexy“

Hartz IV, das klingt wie HIV oder wie Parkinson – wie so eine ekelige, ansteckende Krankheit, die man nicht mehr loswird, wo jeder gleich Bescheid weiß. Melanie Nikita Frisinger alias Alina Müller stapft durch die Stuhlreihen, brüllt, flucht, zerrt am knallgelben Kapuzenpulli.

Jugendarmut als Theaterstück: Arm, aber sexy

Seit gut einer halben Stunde geht das so, sie ist laut und rotzig und sie nimmt die Klischees und das Hartz IV Stigma und setzt sich oben drauf. Denn die 16-Jährige Kim Mik, so der Künstlername für ihren Youtube-Channel, will mehr vom Leben. Und sie will, dass ihre Mutter wieder Arbeit findet. Das erklärt sie auch den Achtklässlern des Mariengymnasiums Jever, die Teil des Klassenzimmerstücks „Arm aber sexy“ von Jörg Menke-Peitzmeyer sind. Am Dienstag fand an der Schule die Premiere des Stücks der Landesbühne Niedersachsen Nord aus Wilhelmshaven statt. Es soll noch in dutzenden Schulen aufgeführt werden.

„Ich hab’ mal den Leuten ne richtig schöne Weihnachtsgeschichte aufgetischt: wie meine Mutter ihren Job verloren hat“, sagt Kim Mik und schaut den Schülern direkt in die Augen. „Is’ nich’ so schön, oder?“, fragt sie.

Der Youtube-Channel, auf den sie ein Typ vom Fernsehen gebracht hat, soll ihr jetzt Geld einbringen, genauer: 472 Euro. Damit könnte sie nämlich die Schulden der Mutter begleichen, die ihren Job verloren hat, weil sie das Geld aus der Kirchenkollekte genommen hatte, um mit der Familie ein richtiges Weihnachtsfest feiern zu können.

Draußen sieht Kims Leben in Armut vielleicht nicht danach aus, die Fassade ist gut und wird aufrecht erhalten. Was sich dahinter tatsächlich verbirgt, das will niemand sehen. „Es war spannend das aus der Ich-Perspektive erzählt zu bekommen, so habe ich das noch nie erlebt“, sagt hinterher ein Schüler. „Die wahren Geschichten sind die, die keiner hören will“, sagt Alina Müller. „Das Thema Kinderarmut ist extrem aktuell, auch in Wilhelmshaven. Und durch die Spielweise ist man nah an den Schülern“, sagt Regisseurin Romy Lehmann, die mit dem Klassenzimmerstück ihr professionelles Regiedebüt gab. „Sehr gut, willkommen im Team“, sagt Intendant Olaf Strieb.

Text von:

Freie Hartz IV Presse


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Bildungsauftrag der öffentlich rechtlichen Sender

Gibt es diesen Bildungsauftrag eigentlich wirklich? Wenn ja, wo steht er geschrieben? Wirklich vorhanden scheint er nicht zu sein, was allein das Programm von ARD und vorallem auch ZDF immer deutlicher beweisen.

Wofür aber bezahlen wir dann eigentlich GEZ? Für noch und nöcher Kochsendungen, mit Nahrungsmitteln die sich eher die Oberschicht leisten kann? Achso, ich vergaß, Bildung hat ja eh nur der, der Geld hat. Daneben die immer gleichen Sendungen über das 3. Reich und deren einzelne Personen in Dauerschleife. Sinnlose Soapoperas und dümmliche Landserien. Dabei haben wir doch schon genug von dem Mist auf den privaten Sendern.

Warum gibt es eigentlich noch keine Konkurrenzshow zu Germanys Next Top Model? Einer Show wo es nicht nur um das Aussehen von Mädels geht, sondern um das was Sie sonst so können. Wo ist das Thema Feminismus? Und wo geht es überhaupt noch um Kultur. Nicht nur Berliner, sondern Deutschlandweit? Wozu gibt es SchickiMikiAnzieh Sendungen?

Die ARD hat leichten Vorsprung, da zumindest dort gesellschaftliche Themen wie Arbeitslosigkeit, Wende, Altenpflege, Alkoholismus etc. angesprochen werden. Soziale Themen also die zur Bildung uneingeschränkt dazu gehören.

Aber auch hier immer wieder jede Menge SchmonzetenTV. Nun gut, ich hab seit vielen Jahren keinen Fernseher mehr, schaue aber hin- und wieder, wenn ich mal was finde in der Mediathek ausgesuchtes an.

Und was ich übrigens ganz schlimm finde sind diese unausgegorenen Talksendungen. Wenn Herr Beckmann z.B. jetzt endlich mal aufhört, dann Gott zum Gruße. Sag ich nur Danke. Ganz schlimm sind die Politiktalks die zu rein garnichts führen und aus denen mehr als Polemik nicht rauszuholen ist. Ahoi. Wofür die Sender Geld ausgeben gruselt mich.

Zum Glück gibts Bücher. Ps.: Das Radio könnte auch vielseitiger sein. Aber hat doch oft spannende Features im Programm.

Die Zeit hat sich dazu schon 2010 positioniert. Geändert sich bis jetzt nichts zum Besten.

Wie könnte Bildungsfernsehen aussehen? Die Sendung mit der Maus für Erwachsene wär super, und die Guten Filme nicht so spät. Mehr Dokus zu vielfältigeren Themen z.B. Oder eine Sendung in der jede Woche ein anderer aktueller Politiker oder überhaupt Menschen in Deutschland, vorgestellt werden. …

Ach, beim Spiegel gabs noch nen Artikel zum Thema: zuviel Geld zuwenig Leistung