Leben teilsaniert – Private Politics

(mindestens) 10 Gründe, warum Arbeit ein wichtiges Thema für feministische Perspektiven auf Elternschaft ist

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Arbeit, grade für uns Frauen nochmal ein spezielles Thema

fuckermothers

Denn: Der Tag der Arbeit steht ja vor der Tür.

  1. Unbezahlte Haus- und Pflegearbeiten: Diese Tätigkeiten zählen oft gar nicht zum Bereich der ‚Arbeit‘ bzw. gelten als ‚unsichtbare Arbeit‚. Auch wenn sich viele heterosexuelle Paare mit Kind heute als modern und gleichberechtigt verstehen, übernehmen Väter sehr viel seltener Aufgaben wie Putzen, Wäsche waschen, Kinder-ins-Bett-bringen, Suppe kochen bei Krankheit, etc. Dieses Ungleichgewicht wird dann oft als Zeichen aufopferungsvoller Liebe der Mutter romantisiert – oder als übertriebenes Sauberkeitsbedürfnis oder vermeintliches ‚maternal gatekeeping‚ zum weiblichen Problem verdreht.
  2. Unterbezahlte Haus- und Pflegearbeiten: Klassische Berufsgruppen der Care-Work – also Erzieher_innen, Krankenpfleger_innen, Hebammen, Putzkräfte, Altenpfleger_innen etc. – sind meist sehr schlecht bezahlt. In ihnen arbeiten überdurchschnittlich oft Frauen. Deshalb ist etwa der Streik der Kita-Erzieher_innen sehr wichtig. Ebenso sind die Forderungen des Netzwerks ‚Care Revolution‚ unterstützenswert. Die Wissenschaftlerin Gabriele Winker hat kürzlich ein gleichnamiges Buch zu dem Thema veröffentlicht.
  3. Befristete Verträge: Im…

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Autor: madameflamusse

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